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Tourismus auf Ibiza- Hintergrundinformationen und Fakten

Wieviele Betten gibt es auf Ibiza und in welcher Art von Unterkünften sind sie?

Auf Ibiza gibt es rund 550 touristische Unterkünfte, die zusammen über fast 80.000 Plätze verfügen.

Die ca. 130 Hotels bringen es auf rund 40.000 Plätze. Ein Bett zählt dabei als ein Platz, ein Doppelbett als zwei Plätze. Ein oder zwei Sterne sind eher selten, zwei Drittel der Hotels sind in der 3- oder 4- Sterne-Kategorie. Eine ständig wachsende Zahl von Hotels trägt fünf Sterne, im Jahr 2022 waren es 12 und zusätzlich 4 Fünf-Sterne-Hotels mit dem Zusatz „Gran Lujo“. Im Jahr 2004 hingegen gab es lediglich 1 Fünf-Sterne-Hotel. Mit rund 210 Anlagen sind Ferienwohnungsanlagen (Apartamentos Turístico) die am häufigste vertretene Unterkunftsart, allerdings gibt es hier insgesamt nur 22.000 Plätze. Dazu kommen in Mischformen aus Ferienwohnung und Hotel nochmal 50 Häuser mit etwa 10.000 Plätzen.

In den letzten Jahren waren ländliche Unterkünfte ein großes Thema. Mit unter 50 Häusern und weniger als 1.000 Betten spielen diese mengenmäßig, was durchaus beabsichtigt ist, keine besondere Rolle.

Daneben gibt es noch weitere Typen wie Hostal, Hostal Residencia oder Fonda, die eine abnehmende Zahl von Plätzen anbieten. Campingplätze gibt es immerhin fünf auf der Insel, die zusammen Platz für knapp 1.600 Menschen bieten.

Zum Vergleich, Mallorca bringt es insgesamt auf über 300 Tsd. Plätze, deutsche Großstädte wie Hamburg oder Frankfurt liegen in einem ähnlichen Bereich wie Ibiza.

Woher kommen die Ibiza-Urlauber?

Im Jahr 2023 waren Binnentouristen, also Urlauber die in Spanien leben, mit 26% die größte Gruppe. Auf Platz 2 kommt Großbritannien mit 23%. Es folgen Italien und die Beneluxstaaten mit je 11%. Aus Deutschland kommen nur noch 8% der Touristen. Frankreich ist bei 5% und Skandinavien bei 1%. Der Rest der Welt bringt es auf 14%.

Der Anteil der Urlauber aus Deutschland sinkt, im Jahr 2016 waren es noch 11%, im Jahr 2010 sogar 14%. Da insgesamt die Zahl der Touristen wächst, bedeutet ein Rückgang nicht unbedingt, dass viel weniger Menschen kommen. Die Zahl der Urlauber aus Deutschland auf Ibiza und Formentera ist nur leicht von 333 Tsd. im Jahr 2016 auf 310 Tsd. im Jahr 2023 gesunken. Auf Mallorca sieht es anders aus, dort sind Menschen die in Deutschland wohnen mit 34% die größte Urlaubergruppe.

Wann kommen die Urlauber nach Ibiza?

Von Januar bis März ist auf Ibiza touristisch wenig los. In diesen drei Monaten sind insgesamt nur 4% der Urlauberzahlen des Jahres zu verzeichnen. Im April beginnt die Saison langsam.

Im Mai steigt die Urlauberzahl dann sprunghaft, gerade bei den Deutschen ist dieser Monat beliebt. Die Touristenzahl steigt im Juni noch einmal deutlich an, um im Juli und August den Höhepunkt zu erreichen. In jedem dieser Monate kommen etwas weniger als 1/5 der jährlichen Urlauber. Der September ist noch recht stark, bei Urlaubern aus Deutschland ist es sogar der stärkste Monat in absoluten Zahlen.

Im Oktober geht die Zahl der Urlauber deutlich zurück, aber auch dieser Nebensaisonmonat ist bei Urlaubern aus Deutschland überdurchschnittlich beliebt.

Im November und Dezember ist dann wieder tote Hose, in jedem der beiden Monate kommen nur 1% der jährlichen Urlauber.

Bei einem Vergleich zwischen den Jahren wird sichtbar, dass der Trend hin zur längeren Saison geht. Der April und der Oktober erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.

Wer gerne in der Hauptsaison Urlaub auf Ibiza machen möchte, sollte diesen frühzeitig buchen. So kann man sich nicht nur Plätze in den besten Hotels sichern, sondern oftmals von günstigen Angeboten profitieren. Eine weitere wichtige Rolle bei der Urlaubsplanung spielt das Wetter auf Ibiza, welches in der Hauptsaison Juli und August die Höchsttemperaturen erreicht. Für den Fall, dass etwas dazwischen kommen könnte, empfiehlt es sich zusätzlich eine Reiserücktritt-Versicherung abzuschließen. Wenn die Reise aus verschiedenen Gründen nicht wie geplant angetreten werden kann, werden eventuell anfallende Stornokosten von der Versicherung übernommen und das Geld ist nicht verloren.